Freitauch-Contest

Im Oktober 2017 entdeckte ich eine simple wie nützliche Tatsache: Ich kann ziemlich lang die Luft anhalten. Da ich seit jeher gern Zeit unter Wasser verbringe, beschloss ich, der Sache nachzugehen. Es gibt da einen Sport, der sich nur um das Unter-Wasser-Sein dreht: Das Apnoetauchen oder Freitauchen.

Nun ist es so, dass ich ja eigentlich einen Sport habe, der mich gut auslastet, das Slacklinen. Dafür bin ich bekannt und dort gehörte ich einmal zu den Besten. Warum also mit einem völlig neuen Sport beginnen? Vielleicht gerade deshalb.

Und weil sich die Sache noch deutlich besser entwickelte als erhofft, beschloss ich, meine Fähigkeiten mit anderen zu messen. Ich meldete mich also zum 6. Tyrolean Apnea Cup in Innsbruck an. Dazu brauchte ich nichts weiter als ein ärztliches Attest und ein Zugticket nach Tirol. Ich mag Wettkämpfe, weil man da etwas mehr Druck hat und damit umgehen muss, dass andere besser sind. Das ist immer wieder eine schöne Übung. Und vielleicht wollte ich mir und allen anderen beweisen, dass ich es ernst meine mit dem Tauchen.

Es stellte sich heraus, dass die Entscheidung gut war! Obwohl ich zwei Wochen vor dem Contest krank wurde und mich nicht mehr optimal vorbereiten konnte, erreichte ich meine selbst gesetzten Vorgaben. Vor allem mit den 4 Minuten 49 bei der Statik war ich sehr zufrieden. Damit war ich drittbester Österreicher in dem starken, internationalen Feld. Die Freitauch-Community hat mich sehr freundlich aufgenommen und ich habe mich rundum wohl gefühlt. Es war ein tolles Erlebnis!

Der nächste Bewerb findet im Juli statt. Dort geht es ums Tieftauchen. Mal sehen, ob ich dazu bereit bin.